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Branding in der Streetfood-Branche – Tipps und Ideen auch für Franchise

Franchise Info

Lassen Sie uns über Markenbildung, über Branding sprechen – nicht nur im Franchise spielt dies eine grosse Rolle. Branding – das ist im Großen und Ganzen die Identität einer Marke. Ein gutes Branding muss also die Geschichte eines Unternehmens oder eines Produkts erzählen. Das Branding ist zudem das Alleinstellungsmerkmal für jedes Unternehmen. Sinnvoll eingesetzt, kann es den Umsatz Ihres Geschäfts enorm steigern. Denn gerade wer neu im Business ist, muss die Kunden erst einmal dazu bringen, an seinem Stand stehen zu bleiben und zu probieren. Beim Franchising haben Sie den Vorteil, dass das Branding durch den Franchisegeber entwickelt wird. Dennoch sollten auch im Falle eines Franchisings Franchisenehmer die wichtigsten Grundlagen kennen, um die Markenbildung zu verstehen und das Branding für ihren Vorteil zu nutzen.

Was ist gutes Branding?

Ob es um ein neues Unternehmen geht oder um ein neues Gewand für eine altbekannte Marke – beim Branding geht es stets ums Wesentliche. Es geht darum, eine Marke mit einem bestimmten Zweck, einer bestimmten Bedeutung, einer klaren Markenstruktur, einer (visuellen) Identität, einem Tonfall und einer Geschichte in Verbindung zu bringen. Es geht darum, den Nutzern, Konsumenten und Verbrauchern eine Geschichte zu erzählen, die Anklang findet und im Gedächtnis bleibt – um nicht mehr und nicht weniger. Das reicht in der Streetfood-Branche von der Gestaltung des Food-Trucks über kreative und originelle Lebensmittelverpackungen bis hin zum Speisenangebot.

Dabei ist eine Marke, die einen bestimmten Zweck verfolgt, meist besonders stark. Welche positive Rolle will das Unternehmen im Leben der Menschen spielen? Der Zweck eines Unternehmens oder eines Produkts dient nicht nur als Richtlinie für wichtige Grundsatzentscheidungen auf geschäftlicher Ebene, sondern wirkt sich auf das gesamte Unternehmen aus. Und er bildet die Basis, wenn es um eine visuelle Identität, den Entwurf einer bestimmten Ausdrucksweise und Ideen für besondere Events und Aktionen geht. Denn all diese Punkte beeinflussen die Außenwahrnehmung einer Marke.

Für ein richtig gutes Branding muss immer das große Ganze im Blick behalten werden. Ein häufiger Fehler sind kleinteilige Markenstrukturen ohne erkennbaren Zusammenhang. Der Schlüssel zu einem guten Branding liegt in Einfachheit und darin, dass alles auf den Kern der Marke ausgerichtet ist.

Foto von Arturo Rey auf Unsplash Franchising

Darum ist Branding so wichtig

Für den Erfolg eines Unternehmens ist das Branding von großer Bedeutung. Denn es beeinflusst die Wahrnehmung des Unternehmens nach außen. Das Branding kann neue Geschäftsideen ins Rollen bringen und den Marktwert des Unternehmens steigern – oder es bewirkt das Gegenteil, wenn es vernachlässigt oder gar nicht erst betrieben wird. Denn ob ein Unternehmen aktiv etwas dafür tut oder nicht, es wird sich einen bestimmten Ruf erwerben. Und dies kann ein guter oder schlechter Ruf sein. Ein gezieltes Branding zu betreiben, bedeutet, aktiv zu versuchen, den Ruf des Unternehmens positiv zu beeinflussen. Aus diesem Grund sollte das Branding auch von Anfang an berücksichtigt werden.

Branding ist nicht nur den großen Marken vorbehalten und auch nicht unbedingt besonders kostspielig. Ein erfolgreiches Branding kann ganz unterschiedlich aussehen.

Branding Tipps und Ideen

Schon gewusst? Die ersten Foodtrucks gab es bereits im „Wilden Westen“. Bereits im 19. Jahrhundert zog der damals als Chuck Wagon bekannte Wagen durch die Prärie und versorgte die Cowboys als mobile Küche. Die Konkurrenz war überschaubar und ein Branding war damals wohl kaum von Nöten. Als die ersten Food-Trucks in den Städten Furore machten, sah dies bald schon anders aus. Und heute sind Food-Trucks und Street-Food an jeder Ecke zu sehen. Da heißt es, sich von der Masse abzuheben, um aus der Konkurrenz hervorzustechen. Richtig gutes und qualitativ hochwertiges Essen spielt dabei sicher die Hauptrolle. Doch gerade, wer neu im Geschäft ist, braucht darüber hinaus ein unverkennbares Branding für sein Street-Food-Unternehmen.

Schlicht, aber mit Liebe zum Detail

Was zählt, sind die kleinen Dinge. Das gilt auch und vor allem für ein gelungenes Branding. Apple ist und bleibt das beste Beispiel – und auch, wenn Apple außer dem angebissenen Apfel wenig mit der Food-Branche zu tun hat, kann man sich hier einiges abschauen. Denn die Erfolgsstory des Unternehmens zeigt nicht zuletzt, dass es den Menschen nicht nur auf die Qualität eines Produkts ankommt, sondern dass sie darüber hinaus ein Faible haben für Geschichten, die durch die konsequente Anwendung einer bestimmten Schrift, Farbe, Sprache und Bildsprache sowie deren Zusammenspiel dargestellt wird. Es geht um Schlichtheit, mit Liebe zum Detail.

In Bezug auf das Detail kommt es beim Streetfood nicht zuletzt auf die Verpackung der Lebensmittel an. Denn der altbekannte Spruch „Das Auge isst mit“ hat noch immer nichts von seiner Gültigkeit verloren. Eine liebevoll und originell gestaltete Lebensmittelverpackung fällt auf und erhöht die Vorfreude. Ein schönes Design, ein lustiger Spruch, ein Wortspiel auf der Verpackung: Wer schon bei der Hülle so viel Sorgfalt walten lässt – wie gut muss dann erst das Innere sein? Darüber hinaus können die Lebensmittelverpackungen mit geringfügigen Anpassungen auf bestimmte Events, Aktionen oder auch jahreszeitlich abgestimmt werden.

Der Gesamteindruck zählt

Foto von Cesar Bretana Gonzalez auf Unsplash

Der erste Eindruck ist ausschlaggebend, heißt es. Und der erste Eindruck, den ein Kunde von Ihrem Lebensmittelunternehmen gewinnt, entsteht nicht erst, wenn er den ersten Bissen im Mund hat. Er entsteht beim Blick auf das Äußere des Streetfood-Geschäfts. Die Wahl der Farbe, das Logo und auch und vor allem das Auftreten der Verkäufer ist entscheidend. Selbst die Beleuchtung zählt. Wer als Kunde ein unordentliches Geschäft mit unaufmerksamen oder gar unfreundlichen Mitarbeitern vorfindet, wird sich auch vom leckersten Essen nur schwerlich überzeugen lassen, wiederzukommen und er wird das Geschäft nur eingeschränkt weiterempfehlen. Die Aufmerksamkeit, die Sie dem ersten Eindruck widmen, darf zudem nicht nachlassen. Andernfalls können Stammkunden abspringen.

Für den Gesamteindruck spielt auch die aktive Online-Präsenz eine Rolle. In diesem Sinne sollten Bewertungen – vor allem negative – sowie Kommentare und Nachrichten nicht ignoriert werden. Und Beiträge und Nachrichten an die Kunden sollten im Abschluss immer mit einem Call to Action verbunden werden .

Präsenz zeigen, Aktionen starten

Zu einem guten Branding gehört auch, Präsenz bei Events wie Street-Food-Festivals zu zeigen. Es sollten aber auch eigenständig Aktionen für die Kunden ins Leben gerufen werden, die über Flyer und Social-Media-Kanäle beworben werden. Eine solche Aktion kann beispielsweise eine einfache Rabattaktion sein oder ein Gewinnspiel. Etwas aufwändiger wird es mit einer Themenwoche, einer Verkostung oder einem kleinen Sommerfest mit dem Streetfood-Geschäft im Mittelpunkt.

About The Author

Streetfood-Bloggerin mit besonderem Interesse an den Themen: mobiles Catering, Foodtruck mieten, Public Viewing, besondere Grill-Events und ausgefallene Veranstaltungen mit Foodtrucks.